• [TechTest] Das neue MacBook Air 13″ mit 256GB SSD

    19.11.2010 | 20:14

    Ja, wir haben eines ergattern können – zwar nur für eine Woche, aber diese haben wir in vollsten Zügen genossen! Wir möchten euch unsere Erlebnisse und Eindrücke natürlich keines Falls vorenthalten!

    Technische Daten

    Unser Testgerät

    Unser Testgerät ist das 13″-Topmodell mit einer 256GB großen SSD und  einem 1,86GHz Intel Core2Duo Prozessor, sowie 2GB Arbeitsspeicher.
    Für die grafische Ausgabe sorgt ein NVIDIA GeForce 320M Chip mit 256MB Grafikspeicher (gemeinsam mit dem Hauptspeicher).

    Neben zwei USB 2.0 Ports gibt es noch einen Mini DisplayPort, sowie einen SD-Kartenleser.
    WLAN und Bluetooth sind natürlich selbstverständlich.

    Der Listenpreis liegt bei 1599€ in dieser Konfiguration. – Amazon hat es gar für 1499€!

    Verarbeitung

    Das Objekt der Begierde

    Die Verarbeitung des MacBook Air hat uns, wie nicht anders zu erwarten war, überzeugt.

    Das stabile Case aus Aluminium, die normalgroße Tastatur und das matte Display machen Freude beim Arbeiten.
    Das Gewicht von ca. 1,3 Kilo fällt kaum auf und ist sehr angenehm auch bei längerem Abstellen auf den Oberschenkeln, was das MacBook Air durchaus zu einem “Sofarechner” macht.
    Positiv überrascht hat uns auch die kaum vorhandene Wärmeentwicklung – das LED-Display, die fehlende Festplatte und die Tatsache, dass das Aluminium die Wärme gut ableitet lassen das MacBook Air trotz Core 2 Duo Prozesser “cool” dastehen. – Das Dell Inspiron Mini 10 mit seinem Intel Atom Prozessor, welches schon länger bei uns in der Redaktion steht, ist dagegen die reinste Herdplatte.

    Usability

    Wie schon angesprochen, verfügt das Air wie alle anderen MacBooks über eine normalgroße Tastatur, welche das Schreiben flott von der Hand gehen lässt. Der Druckwiderstand der Tasten ist “appleüblich” und angenehm. – Eine Tastaturbeleuchtung ist leider nicht lieferbar, was das abendliche Arbeiten abseits des Schreibtisches etwas beschwerlich macht.

    Das LED-Display ist mit seinen 1440 x 900 Pixeln (nativ) sehr hochauflösend ausgeführt und sticht damit sogar das aktuelle MacBook Pro 13″ aus.
    Aufgrund der fehlenden – aus der Pro-Serie bekannten – Glasabdeckung des Bildschirms tritt der Blend- bzw. Spiegeleffekt bei Lichteinfall nicht so stark in Erscheinung, sodass die Nutzung bei stärkeren Lichtquellen im Hintergrund noch gut möglich ist.

    Der USB-Stick

    Das “traditionell” fehlende optische Laufwerk fällt eigentlich fast gar nicht ins Gewicht. Heute lässt sich fast jede Software downloaden und Apple macht mit dem in Kürze erscheinenden Mac App Store einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft.
    Problematisch kann das dann nur werden, wenn das Betriebssystem neu aufgespielt werden muss. Bei der letzten Generation war das ein Problem – dieses Mal hat Apple mitgedacht und liefert Mac OS X und iLife auf einem bootfähigen USB-Stick mit.

    Nur verlieren sollte man ihn nicht… Einen Ersatzstick haben wir zwar nicht in Apples Store gefunden, aber beim Support dürfte es ihn zu den bekanntlich gesalzenen Preisen geben.

    Akku & Leistung

    Sieben Stunden Akkulaufzeit verspricht Apple und sogar bis zu 30 Tage Standby. – Jep, richtig gelesen! STANDBY!
    Die verbaute SSD macht es möglich, das MacBook effizient im Standbybetrieb zu halten: Deckel zu , Standby aktiviert. – Deckel auf, sofort weiterarbeiten.
    Die extrem guten Zugriffszeiten der SSD-Technik sorgen für einen sofort betriebsbereiten Rechner. Beim normalen Systemstart dauert es etwas länger – in unserem Test 6 Sekunden.

    Der Intel Core 2 Duo Prozessor ist mit seinen 1,86 GHz und 2 GB Arbeitsspeicher zwar kein Spitzenrenner, aber das will das MacBook Air auch gar nicht sein.
    Surfen im Internet, Bildbearbeitung, Office-Arbeiten oder auch die Darstellung von hochauflösenden Videos stellen trotzdem kein Problem dar. Die SSD trägt ihr übriges bei.

    Fazit

    Das MacBook Air ist ein rundum gelungenes Gerät, welches dank der großen SSD dem iPad den Rang in Sachen mobilem Arbeiten auf jeden Fall streitig macht.
    Schade ist, dass es bei dem immens hohen Verkaufspreis kein eingebautes 3G-Modul gibt.

    Wer nicht so viel Geld über hat und kein Problem mit einem kleineren Display hat, kann auch zur 11″-Variante greifen.




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