“160 Millionen Nutzer in 23 Ländern” – Mit dieser Ansage startete Apple im September sein soziales Musiknetzwerk “Ping”.
Doch was ist aus Ping in der Zwischenzeit geworden? Ist es wirklich so toll, wie es Apple angepriesen hat? Wir haben es überprüft!
160 Millionen potentielle Benutzer zum Start der Plattform, eine Zahl die zunächst beeindruckt und Apple quasi keinen einzigen Cent Werbung gekostet hat. Die Nutzer sind dank der Integration von Ping in iTunes 10 einfach da und nur einen Klick von der Teilnahme entfernt.
So weit so gut! Innerhalb der ersten 48 Stunden konnte Apple dann auch die erste Million registrierter Nutzer vermelden, doch die Meinungen zu Ping drifteten doch sehr schnell auseinander.
Während ein Teil sich gleich an seine Lieblingskünstler klammerte und den Profilen jener folgte, waren die meisten doch eher vom mageren Funktionsumfang enttäuscht oder fühlten sich von Ping regelrecht bedrängt. Die Sichtbarkeit von Ping beschränkt sich nämlich nicht auf einen webseitenähnlichen Bereich innerhalb vom iTunes Store, sondern greift auch in die eigene Mediathek ein.
Neben einer aufdringlichen Seitenleiste erscheint hinter jedem ausgewählten Titel ein Ping-Button, welcher es ähnlich dem “Gefällt mir”-Link bei Facebook möglich macht, sein Profil mit Meldungen zu pflastern welcher Song einem gerade besonders zusagt.
Von einem Social Network merkt man bei Ping recht wenig… Alles mutet eher nach einer großen Werbeplattform der einzelnen Künstler bzw. Labels an. Interaktionen vom Nutzer finden unserer Ansicht nach kaum statt und äußerten sich in der Anfangszeit auch eher als SPAM.
Wir haben unseren Account auf jeden Fall wieder deaktiviert… Schade! Auch die Anbindung von iPhone, iPad und iPod touch kann dies leider nicht ausbügeln.

Und es hat Ping gemacht… Was taugt Apples Social Network?

