WLAN-Affäre – Google gesteht Fehler ein

Heftig umstritten: Google Streetview

Die Google Street View Autos werden immer unbeliebter in Deutschland – zuletzt wegen dem bekanntgewordenen Scannen von WLAN- Netzen auf der ganzen Welt.

Lange bestritt Google die Aufzeichnung von personenbezogenen Daten. Man gab bekannt, lediglich die MAC-Adresse und die SSID des Funknetzwerkes zu speichern.
Gestern räumte man jedoch im hauseigenen Blog ein, Ende April nicht die Wahrheit gesagt zu haben: Nach einer Anfrage durch den Hamburger Datenschützer Johannes Caspar habe man eine Prüfung der Vorgänge eingeleitet, bei der man zu dem Ergebnis kam auch andere Daten gespeichert zu haben.
Konkret gesagt: Google hat die Möglichkeit, Datenpakete aufzufangen die nicht verschlüsselt über das WLAN- Netz verschickt werden.

Die gesammelten Daten, so Google weiter, seien aber unbrauchbar, da es aufgrund des wechselnden Funkkanals (fünf mal in der Sekunde) des Empfängers nicht möglich sei zusammenhängende Daten zu sammeln. Trotz allem gesteht man diesen “sehr großen Fehler” ein und will die Daten unter unabhängiger Aufsicht löschen.
Immerhin ganze 600 Gigabyte, von denen man offiziell nichts gewusst haben will…

Auf die Erfassung von WLAN- Netzwerken will man ab sofort verzichten.

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