Abzocker in der “Contextual Advertising” -Szene

Unter “Contextual Advertising” versteht man in der Werbebranche kontextabhängige Werbung auf Webseiten. Bei diesem System wird der Inhalt auf der Webseite des Publishers, also der Person die Werbung auf ihrer Seite schalten will, ausgelesen. Die erhaltenen Daten werden dann mit der Datenbank des Marketingunternehmens abgeglichen, wo die zur Webseite passende Werbung ausgewählt und automatisch an den vom Publisher bestimmten Stellen auf der Seite angezeigt werden. So wird die Werbung auf das Klientel der Besucher zugeschnitten, was die Einnahmen erhöhen soll.
Große und bekannte Anbieter auf diesem Gebiet sind Google AdSense und Yahoo, ebenfalls ein bekannter auf dem Markt ist Contaxe. Letzterer ist allerdings in der Vergangenheit ziemlich unfein aufgefallen.

Unser Kollege Dominik Bödger (elexpress.de) hat in den vergangenen Wochen schlechte Erfahrungen mit Contaxe im Bezug auf die eingeblendete Werbung gemacht: Contaxe blendete Werbung von “Abzockerseiten” bei seinen Kunden ein. Seiten, die kostenlose, frei downloadbare Software für viel Geld anbieten. Leider gibt es immer noch Leute, welche auf diese ziemlich miese Masche reinfallen. – Das ist allerdings nur der eine Teil der Geschichte…

Dominik nahm nämlich Kontakt mit Contaxe auf und recherchierte bei diversen Firmen und Communitys und fand dabei heraus, dass Contaxe sich nicht im Stande sieht den “Richter” zu spielen und die schwarzen Schafe aus der Rotation herauszuwerfen.
Ziemlich verwerflich, wenn man sich überlegt welchen Schaden diese Abzockerseiten anrichten. Oftmals kommen die Geschädigten nicht aus den Verträgen raus, die sie dort irrtümlich geschlossen haben. Andere werden mit horrenden Rechnungen überhäuft.

Contaxe ist sicherlich nicht das einzige Unternehmen, das so praktiziert – aber es ist jenes, an wessen Beispiel wir es miterleben dürfen & durften.
Rechtlich kann man Contaxe keinen Vorwurf machen, menschlich aber wohl schon…

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