[AppTest] The Sims 3

The Sims 3 auf dem iPod touch und dem iPhone

The Sims 3 auf dem iPod touch und dem iPhone

Bereits in der dritten Generation bietet Electronic Arts das Simulationsspiel “Sims” für den Computer und diverse Spielekonsolen an. Anfang Juni kam dann zeitlgleich mit der USA- Version für den PC eine mobile Variante für das iPhone und den iPod touch.

Wir haben in den letzten Tagen kräftig getestet und wollen euch das jetzt natürlich nicht vorenthalten :-)

Mit knappen 64MB gehört “The Sims 3” nicht gerade zu den kleinen Apps, was angesichts des hohen Programmieraufwands und der vielen verschiedenen multimedialen Inhalte aber noch durchaus vetretbar ist.

Wer also 7,99€ auf den Tisch legt, kann ich das mobile Vergnügen mit seinem virtuellen Ich starten. Und zwar ebenso komfortabel wie am Rechner. Denn auf die persönliche Ausgestaltung des Sim muss hier keiner verzichten – eigentlich sollte für jeden Geschmack ein passables Geschöpf herauskommen. Vom Muttersöhnchen, über den Businessman bis hin zum Punk.

Die Bedienung erfolgt, wie sollte es bei iPhone und iPod touch anders sein, mit den Fingern – und das sogar ziemlich gut! Die Navigation im “Spielfeld” gestaltet sich dank den Fingergesten nach links, rechts, oben oder unten ganz einfach. Auch das drehen um die eigene Achse ist super einfach und benötigt keine Instruktionen vor dem Spielstart.

Da ich selbst nicht über die PC Version von The Sims 3 verfüge und selber bisher auch nur die Urversion kannte, fällt der Vergleich zwischen Computer und mobilem Gerät für mich etwas schwerer aus. – Was mir allerdings sofort aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass man seit dieser Version nun die Stadt wie die eigene Wohnung komplett nach eigenen Wünschen durchwandern kann.
Und dort ist auch einiges los: Sims laufen durch die Straßen und wollen andere Sims treffen, du kannst andere zu Hause besuchen, du kannst den Tante Emma Laden oder den Hobbyladen besuchen und auch Jobs liegen quasi auf der Straße.

In den sogenannten Minispielen müssen fast täglich kleine Aufgaben bewältigt werden. Wer Hunger hat, kann zwar an den Kühlschrank gehen und sich einen Snack gönnen – jedoch hält etwas frisch gekochtes den Hunger länger fern. Dazu bedarf es allerdings eines Rezepts (gibt es im Restaurant am Strand), eines Ofens (ist in der Grundausstattung des Hauses vorhanden) und der Zutaten (entweder aus eigenem Anbau oder aus dem Tante Emma Laden). Wer jetzt allerdings denkt damit wäre alles “gegessen”, der wird sich am Herd erschrecken! Denn dort muss selbst gekocht bzw. kräftig an den Töpfen gerüttelt werden damit nichts anbrennt. Je mehr Erfahrungspunkte du hast, um so mehr Töpfe stehen auch auf dem Herd. – Das Schütteln wird übrigens über den Bewegungssensor im iPhone oder iPod touch kontrolliert, soll bedeuten: du musst deinen iPod oder dein iPhone schütteln, damit sich die Töpfe im Spiel bewegen.

Ebenfalls durch Bewegung wird das Minispiel “Angeln” kontrolliert. Am stadteigenen See kannst du nach herzenslust Fische fangen und selbst zu Hause essen oder im Tante Emma Laden verkaufen.

Sollte im Haus mal ein elektrisches Gerät kaputt gehen, was öfter mal vorkommt, musst du es im Minispiel “Reparieren” wieder in Stand setzen. Dazu müssen defekte Bauteile durch neue ersetzt werden. Je schneller du dies hinbekommst, um so schneller erhöhen sich deine Erfahrungspunkte.

Erfahrungen solltest du auch in der Liebe mitbringen, um den Sim deines Lebens finden zu können…

Nach den ersten Tagen im Test können wir eigentlich recht positiv zurückblicken. Das Spiel erfüllt alle unsere Erwartungen. Etwas schade ist jedoch, dass es öfter mal zu Abstürzen kommt und das Spiel dann wieder auf den letzten automatischen Speicherpunkt zurückfällt.
Das tut dem Spielspaß aber nur wenig Abbruch, weshalb wir das Spiel uneingeschränkt empfehlen können. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Computer-Version knapp 7-mal so viel kostet und ähnlich viel leistet.

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